Friday, 30. september 2011 5 30 /09 /Sept. /2011 10:21

Neulich hat unsere Abteilung Vistenkarten erhalten. Schön mit dem Corporate Design versehen und allen wichtigen Daten können wir nun damit hausieren gehen und unsere Daten auf einfache Weise an persönliche bzw. geschäftliche Kontakte weitergeben. Ich finde ja, dass auf einer Visitenkarte immer noch Platz sein muss, um auch noch etwas darauf zu schreiben. Da hat die Firma mitgedacht und sowohl vorne als auch hinten Platz dafür gelassen. Das ist sehr gut und wichtig! Obwohl es anfangs auch ein wenig Uneinigkeit über die Benennung der Position, in der man arbeitet, gab sind nun doch alle zufrieden mit dem Ergebnis.

 

Die Frage, die man sich jedoch (im besten Fall von vornherein) stellen sollte: benötigt man überhaupt Visitenkarten? Gibt es vielleicht andere Möglichkeiten, um den Kontakt nicht zu verlieren? Diese Fragen sind leicht zu beantworten. Portale wie XING oder LinkedIn sind dazu da, eine Visitenkarte im Internet zu hinterlassen und können nebenbei viel mehr Informationen bieten, als auf einer Karte Platz ist. Eine Visitenkarte gibt man ab, weil man mit jemand in Kontakt bleiben möchte, um sich anschließend auszutauschen. Auch das geht über diese Portale. Nur eine Sache können sie nicht: sie werden niemanden an dich erinnern! Das heißt, sobald man aus den Augen des gegenübers verschwunden ist, muss er sich (ohne Visitenkarte) an dich erinnern und dann adden und du musst das ebenfalls. Aber wie hieß er nochmal genau? Michael Müller? Hm, davon gibt’s aber viele… Das sind Probleme die anschließend auftauchen, wenn man keine Smartphone hat oder nicht die Zeit, den Kontakt gleich darauf abzuspeichern. Also ist die Visitenkarte vielleicht doch noch nicht tot? Zumindest kann sie als Denkanstoß dienen und so den Kontakt aufrecht erhalten.

 

Außerdem kann man nette Kunststückchen mit der Visitenkarte machen.

von Apassiokarta - veröffentlicht in: Identifikationskarten - Community: Kultur-Schock
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